Was ist der ProzessStandardOffsetdruck?
Der ProzessStandardOffsetdruck (PSO) ist eine moderne Philosophie der Druckproduktion. Er bietet umfassendes Methodenwissen, mit dessen Hilfe die Produktion von der Bilddatenerfassung bis zum fertigen Druckprodukt abgesichert wird. Ziel ist dabei, den heute vielfach arbeitsteiligen Produktionsprozess so effizient und sicher wie möglich zu gestalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Zwischen- und Endergebnisse eine vorhersehbare Farbqualität aufweisen. Wer die Toleranzen des PSO einhält, liefert seinen Kunden ein gutes Qualitätsniveau. Wer es noch besser kann, dem lässt der PSO alle Möglichkeiten offen, denn die Toleranzen müssen ja nicht ausgeschöpft werden. Der Qualität sind also nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Der PSO und dessen Einhaltung ist keine einmalige Abhandlung. PSO ist sozusagen ein lebendes Gebilde, welches ständigen Neuerungen unterworfen ist. Insofern stellt sich Athesiadruck immer wieder neu darauf ein. PSO ist also keine Sache für nebenbei oder zwischendurch, sondern muss gepflegt werden. Ziel dabei ist die Einhaltung und Kontrolle wirtschaftlich und technisch sinnvoller Toleranzbereiche für alle Produktionsstufen.
PSO bei Athesiadruck:
Athesiadruck bekennt sich klar zur Standardisierung des Offsetdrucks nach „ProzessStandardOffsetdruck (ISO 12647-2)“ bzw. „ProzessStandardZeitungsdruck (ISO 12647-3)“. Unsere Mitgliedschaft bei der FOGRA (Forschungsgesellschaft Druck) und bei der IFRA (INCA-FIEJ Research Association) unterstreicht unser ständiges Bestreben nach Fortschritt. Athesiadruck stellt sich seit Ende 2006 regelmäßig der Herausforderung und lässt sich in den Bereichen Bogen- und Rollenoffsetdruck nach PSO zertifizieren. Die Audits müssen alle zwei Jahre in vollem Umfang durchgeführt werden. Bereits ein Jahr nach Ausstellung der Urkunde erfolgt eine Zwischenprüfung mittels Druck einer Testform sowie eines farbverbindlichen Prüfdrucks. Alle bisherigen Audits und Zwischenprüfungen konnten mit Erfolg abgeschlossen werden. Aufbauend auf diese Basis wird laufend nach neuen Möglichkeiten für Qualitätssteigerungen im Sinne eines bestmöglich produzierten Druckproduktes gesucht. FOGRA: Die fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. verfolgt den Zweck, die Drucktechnik in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung zu fördern und die Ergebnisse der Druckindustrie nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck unterhält der Verein ein eigenes Institut mit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter Ingenieure, Chemiker und Physiker. Der Sitz der Fogra ist in München (Deutschland) IFRA: Die Ifra ist eine weltweite Dienstorganisation mit Hauptsitz in Darmstadt (Deutschland), welche der Verlagsindustrie gewidmet ist. Mehr als 2000 Verlage und Lieferanten weltweit sind zurzeit Ifra-Mitglieder. Die Ifra ist ihr Forum, um Erfahrungen auszutauschen und von einander zu lernen. Die Ifra ist eine Mitgliedorganisation, welche sich mit allen Problemen, verbunden mit der Produktion von Veröffentlichungen im Allgemeinen befasst.
Text: Michael Munter QM









